Bericht aus dem "Pilger", Nr. 15 vom 17. April 2005, Seite 23
Speyer (zg). „Großer Bahnhof" herrschte dieser Tage im Pfarrzentrum Speyer St. Konrad: Mehr als vierhundert Gratulanten und Gäste hatten sich zu Gottesdienst und anschließender Begegnung eingefunden, um dem beliebten Seelsorger zu dessen vierzigjährigem Priesterjubiläum Glück und in erster Linie Gottes Segen zu wünschen.
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Zahlreiche Gratulanten übermittelten Pfarrer Erwin Bersch ihre |
Weihbischof Otto Georgens wertete Pfarrer Berschs Engagement als Zeichen des Wachstums der Kirche und als Herausforderung für alle, die bemüht seien, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Menschen von heute den Mut fänden, sich für Christus zu entscheiden.
Das Motto „Den Menschen nahe sein" hat nach den Worten von Oberbürgermeister Werner Schineller den Jubilar geprägt, der seine Lebenserfüllung darin sehe, sein seelsorgerisches Wirken im Norden der Stadt Speyer zur Blüte zu führen. Aus diesem Grund kenne Pfarrer Bersch auch die Probleme seiner Gemeinde.
Der Speyerer Pfarrverbandsleiter Pfarrer Bernhard Linvers lobte Loyalität und Zuverlässigkeit des Jubilars. Wolfhart Schulz vom Presbyterium der Christuskirchengemeinde stellte fest, dass Bersch die ökumenische Bewegung fördere. Der evangelische Dekan Friedhelm Jakob nannte den Jubilar dialog- und auseinandersetzungsfähig. Dekan Peter Nirmaier (Schifferstadt-St. Jakobus) bewertete ihn für das Dekanat Speyer als einen im Leben stehenden Priester. Als Präses der Kolpingfamilie 1860 habe Pfarrer Bersch Lichter des Glaubens und des Vertrauens angezündet, lobte Diakon Klaus-Peter Hilzensauer. Nach 34 Jahren habe Erwin Bersch Wurzeln in der Pfarrei Speyer-St. Konrad geschlagen, so Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Marianne Lehr, der sich Willy Philippe mit Glückwünschen des Verwaltungsrates anschloss. Pfarrer Manfred Leiner und Frank Ableiter für die Chorgemeinschaft dankten mit Worten, der Kirchenchor unter Leitung von Klaus Link sowie die von Christina Arendt-Stein geleitete Singgruppe „Perspektiven" musikalisch.