Das Sakrament der Firmung

Sie wollen das Sakrament der Firmung empfangen und so den Glaubensweg, den Sie mit der Taufe begonnen haben, vollenden.

Warum soll ich mich firmen lassen?

Die Firmung steht in engem Zusammenhang mit der Taufe. Die meisten von uns wurden auf Wunsch der Eltern im frühen Kindesalter getauft und sind dann mehr oder weniger in die Welt des Glaubens hineingeführt worden. Im Jugendalter ist die Zeit reif, seine Glaubenshaltung selbst zu bestimmen und sie durch eine persönliche Entscheidung tiefer in sich zu verwurzeln. Dazu gibt Ihnen das Sakrament der Firmung Gelegenheit, aber auch die Kraft, die dazu nötig ist. Denn Firmung heißt „Stärkung“ durch die Gnade und den Geist Gottes. Sie hilft Ihnen, Ihre Beziehung zu Jesus Christus zu festigen, Ihre Verbindung mit der Gemeinschaft der Kirche zu stärken, in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben. In den äußeren Zeichen der Firmung, der Handauflegung und Salbung mit Chrisam wird dies symbolisch zum Ausdruck gebracht.

Wer kann sich firmen lassen?

Zum Empfang des Firmsakramentes laden wir alle jungen Leute ein, die am Firmtag mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben. In der Hauptsache sind es Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Schuljahres. Sie müssen sich selbst anmelden, denn die Firmung ist das „Sakrament der Mündigkeit“. Aber auch ältere Jugendliche oder Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind und sich jetzt erst zum Empfang dieses Sakramentes entschlossen haben, können sich anmelden.

Wann kann ich mich firmen lassen?

In unserer Pfarreiengemeinschaft wird das Sakrament der Firmung alle zwei Jahre gespendet, abwechselnd in einer der Kirchen der Pfarreiengemeinschaft. Sie wird vom Bischof von Speyer oder einem von ihm beauftragten Vertreter gespendet. Der Termin wird mit der Bistumsleitung vereinbart und rechtzeitig im Pfarrbrief bekannt gegeben.

Wie werde ich auf die Firmung vorbereitet?

Die Firmvorbereitung liegt in den Händen des Pfarrers und einiger von ihm beauftragten erwachsenen Laien aus unseren Gemeinden. Er lädt die Firmkandidaten/innen ein bis zwei Mal zu einem gemeinsamen Wochenende ein. Darüber hinaus werden sie gruppenweise über einzelne Projekte ins Gemeindeleben miteinbezogen, durch die sie modellartig erfahren und einüben können, was es heißt, sich als mündige Christen für den Glauben zu engagieren. - Erwachsene Firmkandidaten/innen lädt der Pfarrer zum persönlichen Gespräch ein.